Herzlich Willkommen in der Ludwig Galerie (ehem. Museum Haus Ludwig)

Zu den Ludwig – Museen gehörend, bietet die Ludwig Galerie Saarlouis ein ungewöhnliches und spannendes Ausstellungsprogramm.

Kunst als Medium um Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und die erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft bildeten die Grundlage zur Gründung des Hauses im Jahr 1989. Nach 28 Jahren hat nun das Saarlouiser Haus unter dem Dach der Museen in der Kaserne VI sein neues Domizil bezogen und trägt den Namen „Ludwig Galerie Saarlouis“ Zusammen mit dem Kooperationspartner, der Peter und Irene Ludwig Stiftung Aachen, setzt die Kreisstadt Saarlouis mit seiner Ludwig Galerie sein vielgestaltiges Ausstellungskonzept fort.


Werke alter und moderner Kunst miteinander „in Berührung“ zu bringen, gleichermaßen „Hoch-“ und „Populärkunst“ zu zeigen, ist Programm.
Internationale Kunst aus Ost und West, wie sie von den Sammlern Irene und Peter Ludwig zusammengetragen wurde, präsentiert sich jährlich in drei wechselnden thematischen Ausstellungen. Ergänzt wird das Ausstellungsprogramm durch Ausstellungen zum reichen Erbe der saarländischen Kunst- und Kulturgeschichte.

 

 

News & Aktuelles

26.03.2020

Objekt der Woche

Die Hutverkäuferin»weiterlesen


16.03.2020

Wichtige Information

Aufgrund der aktuellen Lage bleibt die Ludwig Galerie Saarlouis bis auf Weiteres geschlossen. »weiterlesen


 

ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag bis Freitag

10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr

 

Samstag, Sonntag, Feiertage

14 bis 17 Uhr

 

geschlossen: 

Neujahr, Fetter Donnerstag (nachmittags), Rosenmontag, Fastnachtsdienstag,

Karfreitag, Osterdienstag, 1. Mai, 20. Mai, Pfingstdienstag, , Allerheiligen, 23. November (nachmittags),  Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester

 

 

Der Eintritt ist frei.

Anschrift

Museen in der Kaserne VI

Alte-Brauerei-Straße

66740 Saarlouis

Telefon: 06831 / 6989811

» E-Mail

 

MUSEUMSHOP

Ausstellungskataloge zu unserern Ausstellungen können Sie bequem online anfordern.
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Objekt der Woche


Da unsere Jubiläumsausstellung „Was bin ich? Berufe in Porzellan“ aufgrund der aktuellen Situation geschlossen ist, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit in den nächsten Wochen einige ausgewählte Objekte der Ausstellung virtuell näher kennenzulernen.

 

Die vorherigen Objekte finden Sie auf dieser Seite unter "News und Aktuelles".

 

 

Der Stichverkäufer
Ein Bilderhändler, der sich wohl zur Rast auf einem Steinsockel niedergelassen hat, wird umlagert von zwei Kindern. Voller Neugier betrachten sie die mit einem Tragholz zusammengeklemmten Blätter. Während der gebückt stehende Knabe noch in den Anblick der oberen Graphiken vertieft ist, blättert das am Boden sitzende Mädchen bereits in dem unteren Stoß.


Bei dieser mehrfigurigen Gruppe liegt der inhaltliche Schwerpunkt nicht so sehr auf der pittoresken Erscheinung eines fahrenden Händlers; vielmehr ist die Szene durch zahlreiche, fein beobachtete Details bereichert, die sie zu einer kleinen Erzählung ausweiten. Auf den angebotenen Blättern sind die Bereiche Genre, Landschaft und Kartographie vertreten.


Der schlanke Wuchs des jugendlichen Händlers kontrastiert mit den kindlich gerundeten Formen der beiden Kinder, die durch weit fallende, sich bauschende Gewänder noch betont werden. Zum einen durch die natürlichen Größenunterschiede, zum anderen durch die verschiedenen Körperhaltungen ist die Gruppe zwanglos zu einer Pyramidenform gestaffelt, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden kann. Die helle Farbigkeit der Kleidung und ihre zurückhaltende Ornamentierung klingen bei allen drei Figuren zusammen und unterstützten die zusammenbindende Komposition. Auch in der Gestaltung des Gras bewachsenen Steinsockels, der nun nicht mehr wie in den vorangegangenen Jahrzehnten mit vergoldeten Rocaillen geschmückt ist, offenbart sich eine neue, schlichte Gesinnung, mit der die Künstlichkeit des Rokoko zugunsten eine neuen Natürlichkeit nach und nach aufgegeben wird. Besonders die lebensnahe Schilderung der Kinder – sowohl in ihren kindlichen Köperformen und Bewegungen als auch in ihrer Neugier – lässt den befreienden Einfluss der kommenden Aufklärung ahnen.

 

Höchst, Johann Peter Melchior, um 1770-75
Porzellan, Bemalung mit Aufglasurfarben und Gold
Höhe 18,7 cm
Kat. Goldchinesen, S. 125

 


Leihgabe der Peter und Irene Ludwig Stiftung, Sammlung Ludwig Bamberg

Foto: Thomas Wolf

 

Im reichbebilderten Katalog „Was bin ich? Berufe in Porzellan“ finden Sie alle Objekte der Jubiläumsausstellung. Die Fotografien von Thomas Wolf gewähren einen unvergesslichen Einblick in die Welt der Tischdekoration des 18. Jahrhunderts. Alle Beschreibungen und ergänzende Texte können Sie im Katalog nachlesen, den Sie zum Preis von 15 Euro online erwerben können.

Wir schicken Ihnen den Katalog gerne portofrei zu.

 

 

Februar - 2020
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Sonntag, 09. Februar 2020
15:00 Uhr - Öffentliche kostenlose Führung durch die Ausstellung "Was bin ich? Berufe in Porzellan"
Sonntag, 9. Februar 2020 um 15 Uhr in der Ludwig Galerie Saarlouis
Mittwoch, 26. Februar 2020
12:30 Uhr - Museumstreff in der Mittagspause
Mittwoch, 26. Februar 2020 um 12.30 Uhr (20minütige Kurzführung durch die Ausstellung"