Erste virtuelle Ausstellung "Komplementär" - Künstlergruppe Untere Saar e. V. und Kunst Forum Saarlouis e. V.

Aufgrund der aktuellen Situation der Corona – Pandemie kann leider die geplante diesjährige Jahresausstellung „Komplementär“ der beiden Saarlouiser Künstlergruppen nicht stattfinden.


Ursprünglich war geplant, vom 6. Dezember 2020 bis 17. Januar 2021 die dritte gemeinsame Ausstellung der Künstlergruppe Untere Saar e.V. und des Kunst Forum Saarlouis e. V. in der Ludwig Galerie Saarlouis zu präsentieren. Da jedoch derzeit die Museen aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen werden mussten, wurde ein neues Konzept entwickelt. „Wenn die Besucherinnen und Besucher nicht zu uns kommen können, dann gehen wir zu ihnen, zumindest digital“ so Gaetano Gross, Vorsitzender der Künstlergruppe Untere Saar e.V., der die Idee zur „Ersten virtuellen Ausstellung“ hatte und dies auch realisierte.


Die beiden Künstlergruppen und die Ludwig Galerie Saarlouis laden recht herzlich ein, die aktuellen Kunstwerke hier kennenzulernen und zu entdecken. Wer weitere Informationen zu den Kunstwerken oder zu den Künstlern haben möchte oder wer Interesse an einem der Kunstwerke hat, kann sich direkt mit den Künstlern in Verbindung setzen.


Die „Erste virtuelle Ausstellung“ steht unter der Schirmherrschaft von Peter Demmer, Oberbürgermeister der Kreisstadt Saarlouis.


Klicken Sie auf die einzelnen unten stehende KünstlerInnen und entdecken Sie Werke der Malerei, der Grafik, der Fotografie oder der Plastik von Künstlerinnen und Künstlern der beiden Saarlouiser Künstlergruppen.


Damit startet die Ludwig Galerie Saarlouis ihre „Online Galerie“, die ab jetzt 24 Stunden täglich geöffnet ist und auch zukünftig fortgesetzt werden soll.

Weitere Informationen: Tel.: 06831/69890-14/17

  

    Künstlergruppe Untere Saar
   
    Werner Bärmann

    
Peter Becker 
    Wolfgang Bier 
    Rita Burgwinkel
    Roy Gangi
    Gaetano Gross
    René Kayl
    Angela Pontius
    Roland Schmitt
    Alexander Thugutt
    Norbert Weber
    Cilli Willeke
    Regina Zapp 

    Gäste: 
    Dorothee Reichert
    Johannes Belach  

Kunst Forum Saarlouis 

Mario Andruet
Ingrid Brühl
Rita Burgwinkel
Ilka Franke

Lucyna Izdebska-Liebo
Heidi Junges

Karin Karrenbauer-Müller
Alfred Lion
Ruth Lünskens
Gerhard Meyer

Maria Montnacher-Becker
Hanne Müller-Scherzinger
Karin Plocher
Heidi Rammo
Marlies Rath
Ulrike Rupp-Altmeyer
Greta Weiland-Asbach
 

 

 

 

Das Werk von Robert Capa und sein Wirken an der Saar

Die Ludwig Galerie Saarlouis ist wegen der Corona-Pandemie bis Ende November geschlossen.

 

 

Die Ludwig Galerie Saarlouis präsentiert vom 30. August bis 29. November 2020 die Ausstellung „Das Werk von Robert Capa und seine Wirken an der Saar“

Die rund 100 Arbeiten umfassende Retrospektive zeigt das beeindruckende Werk des berühmten Fotografen Robert Capa (1913-1954). Innerhalb von 20 Jahren schuf Capa ein Lebenswerk, das bis zum heutigen Tag unvergessen geblieben ist.
Berühmtheit erlangte Robert Capa durch seine legendäre Fotoreportage über den Spanischen Bürgerkrieg, insbesondere durch seine Aufnahme „Tod eines spanischen Legalisten“ aus dem Jahr 1936.

 

Als Endre Friedmann 1913 in Budapest geboren, studierte er zunächst Journalistik in Berlin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gelangte er über Wien nach Paris ins Exil. Seine erste Fotoreportage veröffentlichte er 1932 mit Bildern von Leo Trotzki in Kopenhagen. Diese Bilder entstanden für die Bildagentur Dephot (Deutscher Photodienst), Berlin.

 

In Paris lernte er André Kertész, Henri Cartier-Bresson, „Chim“ Seymour und Gerda Taro (bürgerlich Gerta Pohorylle, 1910 – 1937) kennen.
In den folgenden Jahren baute er sich einen soliden Ruf als Fotojournalist auf und änderte 1936 seinen Namen in Robert Capa. Seine Fotoreportagen über den Spanischen Bürgerkrieg oder die Landung der Alliierten in der Normandie erschienen in den Zeitschriften „VU“, „Life“ oder „Regards“. Nach dem tragischen Tod seiner Lebensgefährtin Gerda Taro 1937 in Spanien übersiedelte Capa 1939 in die USA.

 

1947 gründete Capa zusammen mit Henri Cartier-Bresson, „Chim“ Seymour, George Rodger und William Vandivert die Agentur Magnum Photos.
Während einer Fotoreportage in Thai-Bin (Frz. Indochina, heute Vietnam) kam Capa 1954 durch eine Landmine ums Leben.

 

Die Saarlouiser Ausstellung zeigt Fotografien, die zwischen 1932 und 1954 in Frankreich, Spanien, China, Italien, Deutschland, Sowjetunion, Israel sowie Indochina entstanden sind. Auch Porträts berühmter Persönlichkeiten wie z.B. Picasso, Hemingway oder Matisse werden ebenso präsentiert.

 

Herzstück der Saarlouiser Präsentation wird Robert Capas Fotoreportage sein, die er im September 1934 im Saarland aufgenommen hat. Im Auftrag der französischen Zeitschrift „VU“ kam er zusammen mit dem Korrespondenten Gorta nach Saarbrücken, um die Atmosphäre kurz vor der Saarabstimmung am 13. Januar 1935 einzufangen. Erstmals werden vier Fotografien dieser Reportage gezeigt sowie die beiden Zeitschriftenartikel, die im November 1934 veröffentlicht wurden, als Wandzeitungen.

 

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit MAGNUM  PHOTOS Paris.

 

 

 

 

 

ÖFFNUNGSZEITEN

 

 

 

Dienstag bis Freitag

10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr

 

Samstag, Sonntag, Feiertage 

14 bis 17 Uhr

 

  

 

geschlossen:

Neujahr, Fetter Donnerstag (nachmittags), Rosenmontag, Fastnachtsdienstag, Karfreitag, Osterdienstag, 1. Mai, 20. Mai, Pfingstdienstag, Allerheiligen,

18. November (nachmittags),  Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag

und Silvester

 

Der Eintritt ist frei.

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