Ausstellung „Ludere et Laetari - Treffpunkt Kunst“ mit Bildern und Skulpturen von Künstlerinnen und Künstlern aus über 40 Jahren

14.09.2021


Zum Ausklang ihrer rund vierzigjährigen Ausstellungstätigkeit laden die Begründer von „Treffpunkt Kunst“, Bernhard und Ursula Giebel, noch einmal zum Schauen und Staunen in die Ludwig Galerie Saarlouis ein.



Jean Miotte, ohne Titel, Acryl auf Leinwand, 112x162 cm, 1984, © VG Bild-Kunst 2021

Unter dem Titel „LUDERE ET LAETARI“ werden vom 14. September bis 28. November 2021 Werke von rund 80 Künstlerinnen und Künstler in den Räumen der Kaserne VI gezeigt. Sie alle sind eng mit der Geschichte und dem besonderen künstlerischen Anspruch des fast schon legendären Ausstellungsforums „Treffpunkt Kunst“ verbunden, das im Sommer 1978 in der Saarlouiser Silberherzstraße seinen Anfang nahm und das kulturelle Leben der Stadt über Jahrzehnte hinweg prägte.

Inspiriert durch das Werk und die persönliche Ausstrahlung des belgischen Künstlers und Kunstkritikers Michel Seuphor (1901–1999), war aus der anfänglichen Bewunderung für die zeitgenössische französische Malerei schon bald echte Leidenschaft geworden.
So war die Gründung eines Forums mit Schwerpunkt auf moderner gegenstandsloser Kunst für Bernhard und Ursula Giebel nur noch eine Frage der Zeit.
Bald zog man in die von der Kreisstadt Saarlouis für Künstler und Künstlergruppen hergerichteten Räumlichkeiten im Theater am Ring, bis der beliebte Kunsttreff schließlich im Atelier Museum Haus Ludwig mit jährlich zwei Ausstellungen eine feste Bleibe fand. Im Laufe der Jahre wurde das Programm erweitert: zu den französischen gesellten sich internationale Maler und Plastiker hinzu, neue Impulse kamen dann auch von jungen deutschen Künstlern.

Zahlreiche dieser Begegnungen entwickelten sich zu jahrzehntelangen Freundschaften, viele der geförderten Maler und Bildhauer waren regelmäßig bei „Treffpunkt Kunst“ zu Gast. Dabei blieben Bernhard und Ursula Giebel stets offen für neue Erfahrungen, suchten immer wieder die Auseinandersetzung mit anderen interessanten Künstlerinnen und Künstlern und deren innovativen Ideen.

Folgende Künstlerinnen und Künstler werden in der Ausstellung präsentiert:

• Michel Seuphor     
• Léon Zack
• Aurélie Nemours
• James Guitet
• Philippe Hosiasson
• Jean Ricardon
• Satoru Sato
• Alcopley
• Marino di Teana
• Charles Piquois
• Ivan Contreras-Brunet
• Luc Peire
• Jean Miotte
• Ermanno Leinardi
• Carlo Nangeroni
• Hans Steinbrenner
• Jacques Busse
• Silvano Bozzolini
• Huguette Arthur-Bertrand
• Andreas Brandt
• Pierre Fichet
• Eduardo Jonquières
• Otto Herbert Hajek
• Dietrich Mohr
• Charles Bézie
• Roger Bertemes
• Chu The-Chun
• Max Mahlmann
• Gudrun Pieper
• Paul Revel
• Guy de Lussigny
• Luis Tomasello
• Thibaut de Reimpré
• Walter Strack
• François Cante-Pacos
• Leopoldo Nõvoa
• Nico Thurm
• Xavier Longobardi
• Jean Gaudaire-Thor
• Jean Leppien
• Maximilian Verhas
• Romano Rizzato
• Octavio Herrera
• Jean Claude  Lethiais
• Reinhold Braun
• Ferruccio Gard
• Romano Zanotti
• Saverio Cecere
• Franck Moëglen
• Gundula Bleckmann
• Andreas Lau
• Gaël Bourmaud
• Leander Kresse
• Armin Tölke
• Friedrich Dickgiesser
• Claude Lepoitevin
• Mitsouko Mori
• Pierre Mavropoulos
• Inés Silva
• Barbara Dasnoy
• Ulrike Seyboth
• Vincenzo Arena
• Mauro Cappelletti
• Jean Leyder
• Laurent Nunziatini
• Ode Bertrand
• Walter Jung
• Louis Thomas-d`Hoste
• Herbert Wurm
• Macedo Dimas
• Kishida
• Adolf Fleischmann
• Jean Legros
• Jérôme Touron
• Wolfgang Ulbrich
• India Serena
• Eugénie Jan
• Delphine Valli