Andréa Holzherr im Gespräch mit Dieter List im Rahmen der Ausstellung "Herbert List - Das Magische im Vorübergehen"

03.02.2019


Sonntag, 03. Februar 2019 um 15 Uhr



Haus und Statue der Kleopatra, Delos, Griechenland, 1937 © Herbert List /Magnum Photos


Am Sonntag, 03. Februar 2019 um 15 Uhr findet im Rahmen der Ausstellung „Herbert List – Das Magische im Vorübergehen“ ein Gespräch mit Andréa Holzherr (Magnum Photos Paris) und dem Neffen von Herbert List, Dieter List, in der Ludwig Galerie Saarlouis statt.

 
Nach dem Gespräch über den Menschen und Fotografen Herbert List werden Andréa Holzherr und Dieter List durch die Ausstellung führen.  Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

 

Der Avantgarde-Fotograf Herbert List (geb. 1903 in Hamburg, gest. 1975 in München) arbeitete in fast allen Genres, die die Fotografie zu bieten hat, ob Architektur-, Stillleben- oder Straßenfotografie, Porträts oder Dokumentation. Meisterhaft verwischte er gern die Genregrenzen und erschuf ein schwer fassbares Œuvre, das sich nicht selten dem kategorisierenden Zugriff entzieht.

 

Andréa Holzherr lebt und arbeitet in Paris als Ausstellungsmanagerin, Publizistin und Kuratorin. Sie studierte Kunstgeschichte und Kulturmanagement an der Ecole du Louvre Paris sowie an der Sorbonne und absolvierte bei Sotheby’s London eine Ausbildung. Seit 2003 ist sie als Ausstellungsmanagerin für die Pariser Niederlassung von Magnum Photos tätig. Dort ist sie verantwortlich für die Präsentation des Magnum-Archivs durch aktive Ausstellungstätigkeiten in Zusammenarbeit mit internationalen Museen und Kulturinstitutionen in Europa.

 

Dieter List wurde 1950 in eine Hamburger Kaufmannsfamilie geboren und schlug zunächst eine kaufmännische Laufbahn ein. In der Familie wurde Kunst und Kultur hoch geschätzt. Sein Onkel, der Fotograf Herbert List, pflegte ebenso wie der Rest der Familie eine Sammelleidenschaft für Kunst. Dieter List ist nunmehr seit fast 10 Jahren künstlerisch tätig. Er begann in einem kleinen Räumchen im Keller mit den Holzklammern zu experimentieren und entdeckte die Gestaltungs-möglichkeiten von Gipsbinden. Er lebt und arbeitet in Homburg/Saar und in Zweibrücken.