Saarländische Künstlergruppen im „Dreiklang“

26.09.2018

Von: Sophia Bonnaire


Alle drei saarländischen Künstlergruppen stellen erstmals zusammen aus, das haben die Räumlichkeiten der Saarlouiser Ludwig Galerie möglich gemacht. Mitte September hat die Ausstellung ihre Türen für Besucher geöffnet.



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In der Ausstellung vertreten sind die Malerei, Fotografie, Grafiken, Plastiken und Skulpturen – alle Genres haben hier ihren Platz gefunden. Ebenso vielfältig sind die Materialien mit denen die Künstler ihre Werke angefertigt haben, so benutzten sie Marmor, Sandstein, Holz, Ton, Glas, Bronze, Pappmaché, Zeitungspapier, Kunststoff-folie, Farbe und Dipond. 

 

„Pluralismus statt Monokultur“, so nannte Dr. Claudia Wiotte-Franz das breit gefächerte Spektrum der Ausstellung „Dreiklang“ in ihrer Ansprache. 

 

Bereits in den 50er Jahren war die Kaserne VI Ausstellungsort für Künstlerinnen und Künstler die sich in der damals gegründeten „Kunststube“ zusammengefunden hatten. Aus der besagten Kunststube gründete sich dann 1974 die Künstlergruppe Untere Saar. Zu den verbliebenen Gründungsmitgliedern Cilli Willeke und Alexander Thugutt kamen Werner Bärmann, Rita Burgwinkel, Roy Gangi, Gaetano Gross, Angela Pontius, Roland Schmitt und Norbert Weber sowie Wolfgang Bier, Andrea Denis, Dieter Müller, Stephanie Weber und der luxemburgische Bildhauer René Kayl.

 

1985 wurde von Günther Willeke das Kunstforum gegründet. Dem Kunstforum war von Anfang an sehr wichtig sich auszutauschen und sozial zu engagieren und nicht nur Kunst im stillen Kämmerlein zu betreiben. Neben Günther Willekes Frau Cilli gehören heute folgende Mitglieder dem Kunstforum an:  Ulrike Rupp-Altmeyer, Rita Burgwinkel, Inge Brühl, Gerhard Meyer, Mario Andruet, Ilka Franke, Hanne Müller-Scherzinger, Heidi Rammo, Marlies Rath, Heidi Junges, Ruth Lünkens, Maria Montnacher-Becker, Karin Plocher sowie Margarethe Weiland-Ansbach und Lucyna Izdebska-Liebo.

 

Einen besonderen Dank richtete Dr. Claudia Wiotte-Franz an die Vorsitzenden der beiden Künstlergruppen Ulrike Rupp-Altmeyer und Gaetano Gross, die beide ihr Amt über 20 Jahre innehaben. Ebenfalls bedankt und belobigt wurde Bernhard Giebel, der sich bereits 40 Jahre für den „Treffpunkt Kunst“ engagiert. 

 

Die Ludwig Galerie zeigt eine sehenswerte Ausstellung, mit Überblick über die aktuelle Kunstszene, regional und darüber hinaus.