Das Werk von Robert Capa und sein Wirken an der Saar

Die Ludwig Galerie Saarlouis ist wegen der Corona-Pandemie bis Ende November geschlossen.

 

 

Die Ludwig Galerie Saarlouis präsentiert vom 30. August bis 29. November 2020 die Ausstellung „Das Werk von Robert Capa und seine Wirken an der Saar“

Die rund 100 Arbeiten umfassende Retrospektive zeigt das beeindruckende Werk des berühmten Fotografen Robert Capa (1913-1954). Innerhalb von 20 Jahren schuf Capa ein Lebenswerk, das bis zum heutigen Tag unvergessen geblieben ist.
Berühmtheit erlangte Robert Capa durch seine legendäre Fotoreportage über den Spanischen Bürgerkrieg, insbesondere durch seine Aufnahme „Tod eines spanischen Legalisten“ aus dem Jahr 1936.

 

Als Endre Friedmann 1913 in Budapest geboren, studierte er zunächst Journalistik in Berlin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gelangte er über Wien nach Paris ins Exil. Seine erste Fotoreportage veröffentlichte er 1932 mit Bildern von Leo Trotzki in Kopenhagen. Diese Bilder entstanden für die Bildagentur Dephot (Deutscher Photodienst), Berlin.

 

In Paris lernte er André Kertész, Henri Cartier-Bresson, „Chim“ Seymour und Gerda Taro (bürgerlich Gerta Pohorylle, 1910 – 1937) kennen.
In den folgenden Jahren baute er sich einen soliden Ruf als Fotojournalist auf und änderte 1936 seinen Namen in Robert Capa. Seine Fotoreportagen über den Spanischen Bürgerkrieg oder die Landung der Alliierten in der Normandie erschienen in den Zeitschriften „VU“, „Life“ oder „Regards“. Nach dem tragischen Tod seiner Lebensgefährtin Gerda Taro 1937 in Spanien übersiedelte Capa 1939 in die USA.

 

1947 gründete Capa zusammen mit Henri Cartier-Bresson, „Chim“ Seymour, George Rodger und William Vandivert die Agentur Magnum Photos.
Während einer Fotoreportage in Thai-Bin (Frz. Indochina, heute Vietnam) kam Capa 1954 durch eine Landmine ums Leben.

 

Die Saarlouiser Ausstellung zeigt Fotografien, die zwischen 1932 und 1954 in Frankreich, Spanien, China, Italien, Deutschland, Sowjetunion, Israel sowie Indochina entstanden sind. Auch Porträts berühmter Persönlichkeiten wie z.B. Picasso, Hemingway oder Matisse werden ebenso präsentiert.

 

Herzstück der Saarlouiser Präsentation wird Robert Capas Fotoreportage sein, die er im September 1934 im Saarland aufgenommen hat. Im Auftrag der französischen Zeitschrift „VU“ kam er zusammen mit dem Korrespondenten Gorta nach Saarbrücken, um die Atmosphäre kurz vor der Saarabstimmung am 13. Januar 1935 einzufangen. Erstmals werden vier Fotografien dieser Reportage gezeigt sowie die beiden Zeitschriftenartikel, die im November 1934 veröffentlicht wurden, als Wandzeitungen.

 

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit MAGNUM  PHOTOS Paris.

 

 

 

 

 

ÖFFNUNGSZEITEN

 

 

 

Dienstag bis Freitag

10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr

 

Samstag, Sonntag, Feiertage 

14 bis 17 Uhr

 

  

 

geschlossen:

Neujahr, Fetter Donnerstag (nachmittags), Rosenmontag, Fastnachtsdienstag, Karfreitag, Osterdienstag, 1. Mai, 20. Mai, Pfingstdienstag, Allerheiligen,

18. November (nachmittags),  Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag

und Silvester

 

Der Eintritt ist frei.

MUSEUMSHOP

Ausstellungskataloge zu unserern Ausstellungen können Sie bequem online anfordern.
» WEITERLESEN

November - 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  01
02 03 04 05 06 07 08
09 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27
29
30  
Sonntag, 29. November 2020
Ausstellung "Das Werk von Robert Capa und sein Wirken an der Saar"
Die rund 100 Arbeiten umfassende Retrospektive zeigt das beeindruckende Werk des berühmten Fotografen Robert Capa (1913-1954).